Im folgenden wollen wir Euch mal den Umbau von Sebastian`s eLSe vorstellen.

vorher

nachher

Wie man auf diesem Foto sehen kann, sind schon ein Ape-Hanger mit Ochsenaugen, eine vorverlegte Fußrastenanlage und eine Silvertail Auspuffanlage montiert.

Hier schon mal der fertige Umbau (natürlich alles geTÜVt.

Geändert haben wir:

Tank gecleant, anderer Heckfender mit Haltestrebe, 3 in 1 Blinker, Mini Tacho, seitlichen Kennzeichenhalter und eine Tiptronic.

Zuerst haben wir auf Tiptronic umgebaut. Das bedeutet, die Schaltung wird über einen Magnetzylinder gesteuert, der mit 2 Tastern am Lenker bedient wird.

Erstmal einkaufen !      Auf dem Zettel stehen:

Sport Luftfilter

Seitlicher Kennzeichenhalter

3 in 1 Blinker

Heckfender

Der Luftfilter und der Kennzeichenhalter waren schnell montiert. Für die Blinker mussten wir Halterungen anfertigen.

Den Lichtschalter haben wir ausgebaut und dafür die Taster eingepasst. Das Licht haben wir an die Zündung angeschlossen.

Der Heckfender war ein Fehlkauf, der Radius passte nicht zum Raddurchmesser. Auch der Schwung am Ende gefiel uns nicht.

Der Fender hat dem kritischen Blick des Customers nicht stand gehalten und wird ersetzt

Wir haben dann einen anderen Fender gekauft und angepasst

Ein befreundeter Autoschrauber hat ihn dann auf die Schwinge geschweißt.

Jetzt passt der Radius und die gesamte Optik ist ansprechender.

Durch das Entfernen des Batteriekastens und entfall des Serien-Luftfilters haben wir im Moped ordentlich Platz geschaffen.

Hier können wir nun ein Behältnis montieren, welches die Elektrik aufnimmt.

Wie dieses genau aussehen wird ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden.

Wieder mal den Seitlichen Kennzeichenhalter und die Riemenabdeckung montieren.

Dann der erste Versuch für einen Kabelcontainer.

Das Fässchen war leider zu klein um die Batterie aufzunehmen und zu groß um mit Batteriekasten montiert zu werden.

Wir haben den Batteriekasten wieder montiert und ein 120er Ofenrohr mit Deckeln montiert.

Das war`s !!! Genau so, hatten wir uns das vorgestellt.

Zwischenzeitlich haben wir die Tachoöffnung im Tank zuschweißen lassen. Sebastian hat ihn dann verspachtelt, geschliffen und lackiert.

Wir haben dann einen Minitacho montiert und angeschlossen. In dem Tacho sind alle Kontrolleuchten enthalten.

Wegen des Sportluftfilters ist das Gemisch natürlich zu mager. Um ein Umdüsen zu umgehen, habe ich den Luffi modifiziert. Dadurch zieht der Motor nicht so viel Luft.

Dann zum TÜV, mal sehen was der uns auf den Zettel schreibt.

Der Luftfilter geht garnicht, hat er er gesagt. VIEL zu laut und für den Deutschen Strassenverkehr nicht zugelassen. Mit dem Heckfender hatte er so richtig Probleme. Von den Maßen her gehe der in Ordnung, aber auf die Schwinge geschweißt, daß kann er so nicht durchgehen lassen. Einen Reflektor müssen wir auch noch dranntüdeln. Also wieder in die Garage und den originalen Luftfilter eingebaut. Im Netz haben wir eine gebrauchte Schwinge erstanden und uns eine verschraubbare Halterung für den Fender gebaut. Auf diese haben wir dann den Fender aufschweißen lassen.

Der Fender fing an zu vibrieren, sobald der Motor lief. Also haben wir dann noch eine Haltestrebe entworfen und montiert.

Dem Sachverständigen hat`s gefallen. Letztendlich gab`s dann auch die Plakette.   :-)

Die Zylinderkopfdichtung war durch und weil der Motor schon mal draußen war, haben wir auch gleich noch die Kolbenringe erneuert. Den Motor haben wir dann sandstrahlen lassen und schwarz Lackiert.

Beim Sandstrahlen wurde trotz abkleben das Ölschauglas beschädigt und musste ersetzt werden.

Dann haben wir noch einen anderen Lenker montiert. Der ist von LSL und ist ein L12 (Old Style) mit 98cm Breite und Kabelinnenführung, dazu mußten dann auch Riser mit KIF montiert werden. Jetzt sieht der Lenker aufgeräumter aus.

Bei unserer ersten grossen Tour, ging`s an die Ostsee. Unterwegs mussten wir feststellen, dass der Motor oberhalb der Zylinderkopfdichtung stark ölte. Wieder Zuhause, haben wir den Deckel des Zylinderkopfs entfernt und den vermeintlichen Übeltäter ausfindig gemacht. Es war anscheinend ein Kunststoff Stöpsel der die Bohrung zu einer Kopfschraube abdichten soll. Da die Bohrung auch einen Schacht hat der vorne zwischen den Kühlrippen offen ist, konnte sich das Öl durch den Fahrtwind um den ganzen Motor verteilen. Ein neuer Stöpsel ist bestellt .

Den letzten Kilometer, auf der Heimfahrt von der Ostsee, musste Sebastian im 1.Gang bewältigen. Der Powershifter schaltete nicht mehr durch. Wir haben ihn zerlegt, um den Grund zu erforschen. Die Spindel ist gebrochen und unsere Bemühungen ihn reparieren zu lassen, oder Ersatzteile zu beschaffen waren erfolglos. Sebastian hat jetzt einen neuen bestellt. Dieser wird dann aber nicht mehr an die eLSe montiert, sondern schaltet dann in der Mean.

Die eLSe kriegt erstmal einen Jockeyshifter (das ist ein Schalthebel, der unterhalb des Oberschenkels angebracht wird). Wie komfortabel das ist, müssen wir ausprobieren. Als Alternative, könnten wir noch eine Tankschaltung konstruieren.

Der Jockeyshifter ist jetzt fertig ! Ob wir den Blauhelm, die Kugel oder den langen Knauf draufmachen, werden wir sehen.

Ob wir den Blauhelm oder die Kugel draufmachen, werden wir sehen.

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